| Hat YXXY eine Zukunft? Ja. Aber sie werden
nur auf Privatfesten mit Karaoke-Musik auftreten in RL. Sie werden nicht mehr auf den hübschen
Bühnen von SL herumturnen mit Musik aus der Konserve. Sie arbeiten an einer
Bühnenshow, die Phantasien von SL verquirlt mit
den Möglichkeiten in RL. Sie werden dabei eigene Musik spielen - gern
ironisch haarscharf an Vorlagen vorbei. Diese GEMA in Deutschland, die mehr
Kohle für Cover-Auftritte abzukassieren versucht, als die Gruppe Gage erhält, steuert die YXXY-Zukunft
hin zum eigenen Lied. Als vielfältige Coverband
lieferten YXXY
sechzehn virtuelle Konzert-Imitationen:
ABBA (grins), AC/DC, Beatles, Green Day, Marylin Manson, Metallica, Motorhead,
Nightwish, Nirvana, Potentia Animi, Queen, Rammstein, Rednex (das war in SL eine
namenlose Westernband, aber wir schieben sie zu "Rednex" rüber), Sex Pistols,
Status Quo.
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Optisch reicht das virtuelle Archiv von YXXY
bereits. YXXY möchte real auftreten und dabei die virtuell gehäuften
Bilderschätze nutzen. Aus dem Brei der Evolution des Internets und seiner
Software-Angebote steigt ja heimlich ein Felsen auf: Die ewige Jugend, die
Zeitlosigkeit, das lange Archivierenkönnen. Die realen Sänger-Musiker von YXXY
stehen nicht mehr so eindeutig fest wie bei "Take That", wo Fans aus dem Fenster sprangen,
als Robbie Williams sich von der Band trennte. Die Idee, das Design ist nun das
Zentrale. YXXY können
ihre Gestalt als Avatare fortführen, ohne zwingend auf bestimmte Menschen
angewiesen zu sein. |